• vom 20.06.2017, 17:47 Uhr

Politik


ibw-Studie

Bessere Betreuung - weniger Drop-outs




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  • Studie: Nur geringe Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Unis.

Wien. Derzeit gibt es in Österreich 13 Privatuniversitäten mit rund 10.000 Studenten sowie jährlich knapp 2000 Absolventen und etwas mehr als 3000 Studienanfängern. Das entspricht aber nach wie vor lediglich einem Anteil von rund drei Prozent aller Studenten im Hochschulsektor. Zum Vergleich: Es gibt 21 öffentliche Universitäten mit rund 300.000 Studiereneden. Eine Studie des Instituts für Bildungsforschung (Ibw) zeigt nun, dass Privatuniversitäten sich von öffentlichen Einrichtungen nicht so stark unterscheiden, wie man denkt.

Der Frauenanteil an den Privatunis liegt mit etwa 60 Prozent etwas über jenem an den öffentlichen Unis und den Fachhochschulen, was vor allem mit dem Studienangebot zusammenhängt. Jeweils rund ein Viertel der Studenten an Privatunis belegen ein sozial- beziehungsweise wirtschaftswissenschaftliches oder ein medizinisches Studium.


Studenten an Privatunis sind tendenziell etwas jünger und kommen mit einem Anteil von 40 Prozent auch häufiger aus dem Ausland. Kaum Unterschiede zu öffentlichen Unis gibt es beim sozialen Background: Die verschiedenen sozialen Schichten sind in gleichem Ausmaß vertreten. Etwas anders sieht es beim Bildungshintergrund aus: An Privatunis studieren häufiger Akademikerkinder als an öffentlichen.

Wenig überraschend: An Privatunis gibt es aufgrund der besseren Betreuungsverhältnisse eine geringere Drop-out-Rate.

Rund 60 Prozent der finanziellen Mittel stammen von Privaten - hauptsächlich Studiengebühren. Rund ein Viertel kommt von Ländern, Gemeinden, Kammern.




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Dokument erstellt am 2017-06-20 17:50:07



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