• vom 17.10.2017, 17:20 Uhr

Politik

Update: 17.10.2017, 17:38 Uhr

Das Ende

Die Demontage des Grünen Klubs




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Werner Kogler, der bisherige Bundessprecherinnen-Stellvertreter wird ihre Funktion übernehmen. Die Entscheidung, ob er das Amt nur interimistisch übernimmt oder als solcher bleibt, und über künftige Strukturen wird am Freitag im erweiterten Bundesvorstand, an dem auch die Ländervertreter teilnehmen, getroffen. Klar ist schon jetzt, dass die Grünen in den Bundesländern den Schuldenberg der Bundesgrünen mit rund fünf Millionen Euro übernehmen werden müssen. Es gebe einen Plan, Felipe: "Die Länder sind bereit, solidarisch zusammenzustehen, damit ein Wiedereinzug der Grünen bei der nächsten Nationalratswahl gelingt."

Das wird nicht einfach. Albert Steinhauser, Noch-Klubobmann der Grünen, sagte im Ö1-"Mittagsjournal" bereits, dass die grüne Parlamentsarbeit das Zentrum grüner Politik gewesen sei. Jetzt folge der Umbau, davor aber noch die Abwicklung des Parlamentsklubs.

110 Mitarbeiter der Grünen verlieren ihre Jobs
Die Abwicklung muss rasch gehen, die Grünen müssen bereits in drei Wochen die Räumlichkeiten verlassen haben. Das trifft auch nicht nur die Parteispitze und die vormals 24 Abgeordneten, die in der vergangenen Legislaturperiode die Grünen im Hohen Haus vertreten haben - von denen nun einige mit der Liste Pilz wieder einziehen. Auch 110 Beschäftigte müssen gehen. "Die Konsequenzen sind natürlich brutal", sagt Steinhauser. "Wir haben diese Arbeit gerne geleistet, auch mit viel Engagement." Laut APA wurden die Mitarbeiter bereits am Montag darüber informiert, dass ihnen mit Ende der 24. Gesetzgebungsperiode am 8. November die Kündigung ins Haus steht.

Dass die Grünen mit den 36.000 Wahlkarten, die in "fremden" Wahlkreisen abgegeben und erst am Donnerstag von den Landeswahlbehörden ausgezählt werden, doch noch ins Parlament einziehen, ist ausgeschlossen. Von den 5.032.828 gültigen Stimmen gingen nur 189.467 an die Grünen. Das macht 3,76 Prozent der Stimmen. Den Grünen fehlten am Dienstag rund 13.300 Stimmen auf die notwendigen vier Prozent. Die Grüne Sigrid Maurer twitterte schon Montag Nacht: "It’s over." Und: "Wir betrinken uns mal auf dem Balkon vom noch-grünen Parlamentsklub. Ich war echt sehr gerne Abgeordnete."

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Schlagwörter

Das Ende, Die Grünen, NRW2017

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Dokument erstellt am 2017-10-17 17:24:11
Letzte Änderung am 2017-10-17 17:38:01



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