• vom 14.03.2018, 19:14 Uhr

Politik

Update: 15.03.2018, 09:37 Uhr

BVT

Gridling wusste seit Wochen von Ermittlungen




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Von WZ Online, APA

  • Das BVT wusste seit 2. Februar von Ermittlungen.

Gridling erklärte via "Tiroler Tageszeitung" sich "keiner Schuld bewusst" zu sein.

Gridling erklärte via "Tiroler Tageszeitung" sich "keiner Schuld bewusst" zu sein.© APAweb / Hans Punz Gridling erklärte via "Tiroler Tageszeitung" sich "keiner Schuld bewusst" zu sein.© APAweb / Hans Punz

Wien. Innen- und Justizministerium rechtfertigen die Hausdurchsuchungen in der Causa BVT damit, dass wegen drohender Löschung von Daten Gefahr im Verzug gewesen sei. Der jetzt suspendierte BVT-Chef Peter Gridling soll schon seit Anfang Februar von Ermittlungen wissen und auch zu einer Stellungnahme aufgefordert worden sein, berichten "Profil" und "Standard" in Vorausmeldungen.

Laut den Ermittlungsakten habe Gridling am 2. Februar vom Bundeskriminalamt eine Aufforderung zur Stellungnahme erhalten - im Zusammenhang mit der Weitergabe nordkoreanischer Passmuster an Südkorea. Seine Antwort wurde jedoch nicht abgewartet, am 28. Februar wurden die Räume des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) sowie Privatwohnungen von Mitarbeitern unter Beiziehung der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durchsucht.

Außerdem hat das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BKA) den Ermittlungskomplex Nordkorea bereits untersucht - und im Oktober 2017 festgestellt, man habe "nach einer Prüfung nichts gefunden, das Hinweise auf eine Zuständigkeit" der Korruptionsbekämpfer gäbe. Am 23. Jänner fragte das Bundeskriminalamt erst beim BVT nach, wie es zur Übergabe der Passrohlinge kam, Anfang Februar wurde Gridling zur Stellungnahme aufgefordert, berichteten "Standard" und "Profil" in Vorabmeldungen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-14 19:15:22
Letzte Änderung am 2018-03-15 09:37:41



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