Oslo. Das vor der Küste Norwegens in Seenot geratene Kreuzfahrtschiff ist ohne Zwischenfälle in einen Hafen geleitet worden. Das berichtete das norwegische Fernsehen am Sonntag. Nach einem Motorschaden war die "Viking Sky" mit 1.373 Menschen an Bord am Samstag vor der Westküste Norwegens in Seenot geraten. Insgesamt waren nach Reedereiangaben 915 Passagiere und 458 Besatzungsmitglieder an Bord des 227 Meter langen Schiffes. Die meisten Fahrgäste sind laut Behördenangaben Briten und Amerikaner.

Aufnahmen von Bord des Schiffes zeigten dramatische Szenen: Die "Viking Sky" schwankte heftig, durch die Fenster sahen die Passagiere riesige Wellen. Sessel, Tische und Pflanzen rutschten im Inneren auf dem Boden hin und her, einer Frau fiel ein Brett auf dem Kopf. Viele Menschen an Bord trugen Rettungswesten. Ein Passagier schrieb, die Besatzung mache einen fantastischen Job und sorge dafür, dass alle ruhig und versorgt seien. Das Meer sei weiterhin aufgewühlt. (apa, dpa)