Rettungsaktion in Zakopane, Polen. Mehrere Touristen sind ums Leben gekommen. - © APAweb / Reuters, Agencja Gazeta, Marek Podmokly
Rettungsaktion in Zakopane, Polen. Mehrere Touristen sind ums Leben gekommen. - © APAweb / Reuters, Agencja Gazeta, Marek Podmokly

Warschau/Bratislava. Bei einem heftigen Gewitter im Tatra-Gebirge sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Mehr als 20 weitere Menschen hätten am Donnerstag während des unerwarteten Unwetters in Polen und der Slowakei Verletzungen erlitten, teilten Rettungskräfte mit. Die meisten Opfer gab es auf polnischer Seite des Gebirges, ein Toter wurde aus der Slowakei gemeldet.

Wetterumschwung überraschte Touristen

Die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtete, ein Blitz sei in eine Kette eingeschlagen, die auf den letzten Metern beim Aufstieg auf Polens höchsten Berg, den Giewont, helfen sollte. Zuvor hatten polnische Medien berichtet, dass ein Blitz in ein großes Metallkreuz auf dem Gipfel des Giewont gefahren sei. In dem nahegelegenen Wintersportzentrum Zakopane habe sich zu diesem Zeitpunkt eine große Touristengruppe aufgehalten.

Der Wetterumschwung war den Medienberichten zufolge plötzlich gekommen, so dass das Gewitter zahlreiche Touristen im Tatra-Gebirge überraschte. Der örtliche Chef der Rettungskräfte im polnischen Teil der Tatra, Jan Krysztof, teilte mit, die Verletzten seien per Hubschrauber geborgen worden. Drei von ihnen seien auf die Intensivstation eingeliefert worden. (apa/afp)