"In Grenzen" hält sich der Schaden, den das Feuer in der Anlage angerichtet hat, so eine Aussendung des Rathauses.

"Das wichtigste ist, dass den Mitarbeitern der MA 48 und der Feuerwehr nichts passiert ist", so Wiens Umweltstadträtin Isabella Kossina. Wie lange das Rinterzelt, das offiziell eigentlich "48er-Zelt" heißt, unbenutzbar bleibt, sei noch nicht absehbar. Die Mülltrennung sei jedoch weiterhin gesichert, so Kossina am Donnerstag. Der angelieferte Kunststoffabfall werde auf dem Rinterzeltgelände zu Ballen gepresst und zwischengelagert.

Gefahr für Menschen oder Umwelt bestand nach offiziellen Angaben durch den Brand nicht. Greenpeace fordert dennoch eine Untersuchung durch die Stadt Wien auf mögliche ausgetretene Schadstoffe.

Die genaue Schadenshöhe sowie die Ursache des Brandes waren am Donnerstag noch offen. Das Feuer war am Mittwoch gegen 18.30 Uhr in einem Müllbunker mit Kunststoffverpackungen ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nach zwei Stunden unter Kontrolle bringen und somit einen Vollbrand des Gebäudes verhindern.