Wien. Seit 15 Jahren werden in Österreich herausragende soziale Innovationen mit der "SozialMarie" ausgezeichnet. Heuer ging der mit 15.000 Euro dotierte 1. Preis an das Projekt "Omama". Frauen, die in slowakischen Roma-Siedlungen leben, werden in Methoden der kindlichen Frühförderung geschult. Als Omamas unterstützen sie Mütter dabei, die motorischen und kognitiven Fähigkeiten ihrer Kinder zu entwickeln und erhalten zum ersten Mal in ihrem Leben eine Anstellung.

Über den zweiten Preis (10.000 Euro) freut sich die Genossenschaft für Gemeinwohl. Sie steht für eine alternative Ökonomie und bietet gemeinwohlorientierte Finanz- und Bildungsangebote.

Mit dem dritten Preis (5000 Euro) wurde die Social Rental Agency – On the Way out of the Housing Crisis in Ungarn ausgezeichnet. Die Agentur vermittelt zwischen Wohnungslosen und privaten, sowie kommunalen Wohnpartnern und schafft leistbare Mietverhältnisse.
Weitere zwölf Projekte wurden jeweils mit einem mit 2000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Von Beginn an international ausgeschrieben, ist die "SozialMarie" mittlerweile nicht nur in Österreich, Ungarn und Tschechien verankert, sondern auch in der Slowakei, in Slowenien, Deutschland, Polen und Kroatien bekannt. Trägerin des Preises ist die Unruhe Privatstiftung, die im Jahr 2000 von Wanda Moser-Heindl und Friedrich Moser gegründet wurde.