Millstatt/Wolfsberg. Sturmböen haben in der Nacht auf Montag zu mehreren Feuerwehreinsätzen in Kärnten geführt. In Millstatt (Bezirk Spittal an der Drau) wurde eine Hütte abgedeckt und nahe der Bezirkshauptstadt Wolfsberg blockierten umgestürzte Bäume eine Straße.

Gegen 22.30 Uhr war die Feuerwehr Forst bei Wolfsberg alarmiert worden: Eine Verbindungsstraße zwischen zwei Ortschaften war durch umgestürzte Bäumen blockiert, gegen Mitternacht war die Straße wieder frei, teilte die Feuerwehr mit. Starke Windböen deckten etwa zwei Stunden später eine Badehütte in Millstatt ab. Das Dach flog davon und landete auf der Fahrbahn der Millstätter Straße (B98). Die Konstruktion wurde entfernt und gesichert.

Kärntner Feuerwehren rückten wegen Sturmschäden aus

Auch in Kärnten haben Sturmböen in der Nacht auf Montag zu mehreren Feuerwehreinsätzen geführt. In Millstatt (Bezirk Spittal an der Drau) wurde eine Hütte abgedeckt und nahe der Bezirkshauptstadt Wolfsberg blockierten umgestürzte Bäume eine Straße.

Gegen 22.30 Uhr war die Feuerwehr Forst bei Wolfsberg alarmiert worden: Eine Verbindungsstraße zwischen zwei Ortschaften war durch umgestürzte Bäumen blockiert, gegen Mitternacht war die Straße wieder frei, teilte die Feuerwehr mit. Starke Windböen deckten etwa zwei Stunden später eine Badehütte in Millstatt ab. Das Dach flog davon und landete auf der Fahrbahn der Millstätter Straße (B98). Die Konstruktion wurde entfernt und gesichert.

"Dürregefahr vorerst gebannt"

Die Unwetter am Wochenende hatten auch etwas Gutes. "Für die Landwirtschaft kam der Regen gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Vegetationsperiode, hier ist die Dürregefahr vorerst gebannt", sagte Klaus Haslinger, Klimaforscher der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), am Montag der APA.

Betrachtet man aber die Regenmengen seit Jahresbeginn, ist es in einigen Regionen aber immer noch relativ trocken. Zum Beispiel gab es im Großteil von Niederösterreich und des Burgenlands seit Jahresbeginn um 20 bis 30 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel. In der südlichen Steiermark fehlen sogar rund 30 bis 50 Prozent Niederschlag auf die für Jänner bis Mitte Mai typische Niederschlagsmenge.

Die Regenmengen am Wochenende waren gebietsweise überdurchschnittlich. "In Mattersburg regnete es in der Nacht auf Sonntag in nur wenigen Stunden 98 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Regenmengen in einem gesamten Mai liegt in der Region bei knapp 80 Liter pro Quadratmeter", so ZAMG-Meteorologe Alexander Orlik. (apa)