Die in Medien genannte Schadenssumme von 300.000 Euro wurde von Casino-Direktor Othmar Resch nicht bestätigt.

Kurz vor Weihnachten war an einem so genannten Amerikanischen Roulettetische im Veldener Casino einem Croupier aufgefallen, dass die Kugel einen leicht geänderten "Lauf" hatte. Bei der genauen Untersuchung stellte sich heraus, dass sie entweder einen Magnetkern hat oder magnetisiert wurde. Sie wird derzeit von Spezialisten in Wien untersucht. Wie die echte Kugel gegen eine falsche ausgetauscht werden konnte, ist ebenfalls unklar. Resch schließt aus, dass ein Mitarbeiter des Casinos Velden seine Hände im Spiel hatte. Bei der Casinos Austria AG wird vermutet, dass zur Manipulation der Kugel ein zweites Gerät notwendig sei. Dieses dürften die Betrüger bei sich getragen haben. Denn am betreffenden Spieltisch war weder ein Magnet noch sonst eine Manipulation festgestellt worden.

Im Verdacht, Manipulationen vorbereitet, vielleicht sogar auch durchgeführt zu haben, stehen ein Österreicher und vier Deutsche. Sie sind vor Weihnachten nicht nur in Velden, sondern auch in den Casinos von Salzburg und Graz gesehen worden.