Das erwartete Hochwasser führt zu Straßensperren entlang der Donau in Niederösterreich. - © APAweb / APA, Herbert Pfarrhofer
Das erwartete Hochwasser führt zu Straßensperren entlang der Donau in Niederösterreich. - © APAweb / APA, Herbert Pfarrhofer

St. Pölten. Entlang der Donau in Niederösterreich wird in den kommenden zwei Tagen Hochwasser erwartet. Innerhalb der nächsten 48 Stunden wird ein Pegel-Höchststand von 7,5 Meter in Kienstock prognostiziert, bei Ybbs und Korneuburg etwa 6,2 Meter. Niederösterreichs Landesfeuerwehrkommando warnte am Samstagvormittag daher vor kleinräumigen Überflutungen.

Die Donau dürfte aus jetziger Sicht noch etwa einen Meter ansteigen, so Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando. Schlimmer werden sollte es aber nicht, beruhigte er. Nicht nur die Regenintensität im Westen habe nachgelassen, auch die Donau-Zubringer zeigten bereits sinkende Pegelstände.

Sicherheitsvorkehrungen der Feuerwehren

Die Feuerwehren entlang der Donau treffen dennoch Sicherheitsvorkehrungen. In Spitz wurden am Samstag Teile der Hochwassersperren aufgebaut, ein Campingplatz wurde geräumt und Fußgängerdurchlässe zum Treppelweg gesperrt.

Hochwassersperren werden auch in Klosterneuburg und im benachbarten Kritzendorf errichtet. Hier werden in den Siedlungen an der Donau teilweise geringfügige Überschwemmungen erwartet. Die Straße zur Rollfähre nach Korneuburg werde gesperrt, so die Feuerwehr.

Einzelne Feuerwehren waren auch im Bezirk Melk mit vorbeugenden Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. In Krems wurde in den Mittagsstunden noch überlegt, ob der Hochwasserschutz aufgebaut werden soll. Überflutungen auf der B3 sind grundsätzlich erst ab einem Pegel von 7,7 bis 7,8 Metern zu befürchten. In Weissenkirchen ist man beim erwarteten Pegelstand durch den im Vorjahr eröffneten Hochwasserschutz in der derzeitigen Situation "bestens geschützt", hieß es.