Tulln. Nur 14 Tage nach einem Triebfahrzeugbrand ist die Stadtfeuerwehr Tulln am Freitag in der Früh erneut zu einem Löscheinsatz am Hauptbahnhof gerufen worden. Der Waggon eines Güterzuges stand laut einer Aussendung in Flammen. Das Feuer, das der Landespolizeidirektion zufolge auf Selbstentzündung zurückzuführen sein dürfte, wurde rasch eingedämmt.

Der ÖBB-Notfallkoordinator hatte zunächst eine vorerst undefinierbare Rauchentwicklung an einem Richtung Tulln fahrenden Güterzug gemeldet und darauf hingewiesen, dass die Waggons auch Gefahrengut geladen hatten. Die Garnitur mit dem Ziel Müllverbrennungsanlage der AVN in Dürnrohr wurde am Bahnsteig 2 des Bahnhofs angehalten. Ein Abfallcontainer auf einem der nach Polizeiangaben zwölf beladenen Güterwaggons stand in Flammen, so die Feuerwehr.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Bereits nach einer halben Stunde wurde "Brand Aus" gegeben. Der Waggon wurde aus dem Zugverband gelöst und auf einem Wartungsgleis abgestellt, wo noch Nachlöscharbeiten durchgeführt wurden. Wegen des Einsatzes war der Bahnbetrieb zwischenzeitlich eingeschränkt.