Die Wetterprognose verheißt Schnee und Frost. - © dpa/Patrick Pleul
Die Wetterprognose verheißt Schnee und Frost. - © dpa/Patrick Pleul

Wien. Ein mittleres Verkehrschaos, Verspätungen aller Art und viele Gespräche über das Wetter, das geht für gewöhnlich mit dem Fall der ersten Schneeflocken einher. Es dürfte so weit sein: Ein Mittelmeertief sowie polare Kaltluft, die das Skandinavien-Tief "Torsten" zu den Alpen lenkt, bringen laut dem Wetterdienst UBIMET im östlichen Flachland und im Südosten den ersten Schnee.

In der Nacht auf Donnerstag muss man verbreitet mit zwei bis fünf Zentimetern Neuschnee rechnen. In Lagen oberhalb von rund 300 Metern sind sogar mehr als zehn Zentimeter möglich. Deshalb muss man Donnerstagfrüh mit tiefwinterlichen Straßenverhältnissen rechnen.

Schon am Mittwochabend verstärken sich Regen und Schneefall langsam. In der Nacht auf Donnerstag geht der Regen schließlich überall in Schneefall über. Bis Donnerstagfrüh muss man somit auch von der südlichen Steiermark bis nach Niederösterreich, im Burgenland und im Raum Wien mit einer dünnen, nassen Schneedecke rechnen.

Kalter Advent

In den kommenden Tagen wird es noch kälter, Neuschnee ist dann aber nur wenig in Sicht. Am Freitag, dem meteorologischen Winterbeginn, überwiegen im Süden und Westen die Wolken und gelegentlich schneit es ein wenig. Viel kommt dabei nirgends zusammen. Von Oberösterreich bis ins Burgenland scheint hingegen zeitweise die Sonne. Mit -4 bis +3 Grad bleibt es kalt, auf den Bergen gibt es strengen Frost mit -12 Grad in 2.000 m.

Sehr kalt, aber meist trocken verläuft das erste Adventwochenende. Dazu scheint verbreitet die Sonne, auch wenn hin und wieder Wolkenfelder durchziehen. Das Thermometer erreicht kaum mehr als -6 bis +2 Grad, in der Früh gibt es zudem teils strengen Morgenfrost. Klirrend kalt ist es auf den Bergen und bei den Skiopenings, am kältesten ist es dabei im Osten. Hier verschärft teils lebhafter Nordwestwind zudem die Kälte noch zusätzlich.