"I.N.R.I."

steht für den lateinischen Satz "Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum" (Jesus von Nazareth, König der Juden), den Pilatus ans Kreuz schreiben ließ.

Judas
verriet Jesus nach dem Letzten Abendmahl durch einen Kuss und nahm sich später das Leben, weil er seinen Verrat bereute.

Karwoche
hat mit dem Palmsonntag begonnen und hat ihren Namen vom althochdeutschen "kara" oder "chara" (Kummer, Klage, Trauer).

Letztes Abendmahl
hielt Jesus mit seinen Jüngern kurz vor seiner Gefangennahme am Ölberg.

Maria Muttergottes
harrte bis zuletzt unter dem Kreuz aus und trug ihren Sohn zu Grabe. Sie stärkte aber auch nach der Auferstehung den Glauben der Jünger.

"Noli me tangere"
("Berühre mich nicht"), sagte Jesus am Ostermorgen nach seiner Auferstehung zu Maria Magdalena, als sie das leere Grab fand.

Osterfeuer
ist nicht nur ein alter Brauch, sondern auch für die Liturgie wichtig. An ihm wird die Osterkerze entzündet, die nach der Weihe in die dunkle Kirche getragen wird, ihr Licht wird (so wie die Frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu) an die Gemeinde weitergegeben.

Auferstehung Christi, 1499, von Perugino. Zu diesem Bildtypus gehört die Fahne als Symbol des Sieges über den Tod. - © Archiv
Auferstehung Christi, 1499, von Perugino. Zu diesem Bildtypus gehört die Fahne als Symbol des Sieges über den Tod. - © Archiv

Pfingsten
wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. Zu Pfingsten kam der Heilige Geist über die Jünger, die Jesu Botschaft unter allen Menschen verbreiten sollten.

Qualen
erlitt Jesus bei seiner Geißelung vor der Kreuzigung.

Ratschen
ersetzen nach dem Gloria in der Gründonnerstagsliturgie bis zum Gloria in der Osternacht am Karsamstag die Glocken, die währenddessen schweigen. ("Wir ratschen, wir ratschen den Englischen Gruß (= Engelsgruß), den jeder katholische Christ beten muss.")

Speisensegnung
erfolgt in der Osternacht.

Taufwasser
für das folgende Jahr wird in der Osternacht im Rahmen der Tauferneuerung geweiht.

"Urbi et orbi"
("der Stadt (Rom) und dem Erdkreis") heißt der traditionelle Segen, den der Papst am Ostersonntag ausspricht.

Vollmond
ist wichtig für den Termin des Osterfestes: Dieses fällt stets auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling – es sei denn, man einigt sich irgendwann (siehe oben) auf den 9. April als fixen Termin der Auferstehung.