Im Schuljahr 2018/19 wird es voraussichtlich 732 Deutschförderklassen geben. Davon geht das Bildungsministerium laut dem vorläufigen Stellenplan aus. Die meisten davon werden in Wien gebildet (308), gefolgt von Oberösterreich (153), Niederösterreich (105), Steiermark (79), Kärnten (31), Salzburg (26), Tirol (18), Vorarlberg (9) und dem Burgenland (3).

Allerdings wird 2018/19 noch ein Übergangsjahr sein, in dem etwa die Lehrpläne noch nicht verpflichtend sind und diverse Testinstrumente noch nicht zur Verfügung stehen. Besuchen müssen die Deutschförderklassen jene Kinder, die dem Unterricht aufgrund sprachlicher Probleme nicht ausreichend folgen können, was bei der Schuleinschreibung festgestellt wird.

In 15 bis 20 Wochenstunden wird nach eigenem Lehrplan Deutsch unterrichtet – für Gegenstände wie Zeichnen, Musik oder Turnen werden die Kinder aber altersgemäß den normalen Regelklassen zugeteilt. Einschränkung: Die Klassen werden erst ab acht Schülern pro Standort eingerichtet.

Insgesamt rechnet das Bildungsministerium im kommenden Schuljahr mit 34.000 außerordentlichen Schülern – 8000 weniger als im Jahr davor. Österreichweit wird an jeweils 60 Prozent der Volks- sowie NMS-Standorte eine Form der Sprachförderung (Deutschklasse oder Deutschförderkurs) geführt.