Wien. Ein einjähriger Bub, der am 10. September in Wien-Donaustadt von einem Rottweiler in den Kopf gebissen wurde, ist im Krankenhaus gestorben. Eine entsprechende Meldung von "oe24.at" wurde der APA bestätigt. Der 17 Monate alte Bub war von einem Nachbarshund in der Ziegelhofstraße vor den Augen der Großeltern angefallen und schwer verletzt worden. Das Tier wurde diese Woche eingeschläfert.

Das Kind hatte bei dem Übergriff durch den Hund sehr schwere Schädelverletzungen erlitten. Das Tier riss sich von seiner alkoholisierten Besitzerin los. Der Rottweiler packte das 17 Monate alte Kind, das zwischen seinen Großeltern spazieren ging, am Kopf und biss zu.

Halterin war stark alkoholisiert

Unmittelbar während der Attacke soll die Tierhalterin nicht eingegriffen haben. Nachdem eine beherzte Zeugin dazwischengegangen war, sicherte die 48-Jährige, die 1,4 Promille intus hatte, ihren Hund mit der Leine an einem Baum.

Rottweiler stehen auf der Liste der gefährlichen Hunderassen, die Besitzer müssen den Hundeführschein machen, was die Tierhalterin im Jahr 2016 auch absolviert hat. Vor der Attacke vor mehr als zwei Wochen hat es keine Vorfälle mit dem Tier gegeben. Der Hund wurde allerdings eingeschläfert, weil er sich auch im Tierquartier aggressiv verhielt und eine Weitervermittlung an einen neuen Halter nicht möglich gewesen wäre.