Wachsende Erdbevölkerung bedeutet mehr Ausscheidungen

Was man jedenfalls tun kann: für sauberes Wasser zu sorgen. Einerseits müssen weltweit Unternehmen in die Pflicht genommen werden, die Kosten für die Säuberung von Wasser nicht weiter zu externalisieren, also sprich in den Händen von Bürgern oder Staat zu belassen.

Auch müssen die Toilettenanlagen und Wasserbereitungsanlagen in der Welt auf einen Standard gebracht werden, der wenigstens europäische Verhältnisse hat: Denn mehr Menschen bedeutet auch mehr Ausscheidungen. Die auch mitverantwortlich sind für das Algenwachstum - genauso wie die ausgeschwemmten Düngemittel aus dem Boden.

Und wo mehr Algenwachstum ist, dort wird der Sauerstoff von diesen Pflanzen gebunden, Ökologen sprechen von einer Eutrophierung. Fazit: Im Gewässer gibt es weniger Sauerstoff, Fischsterben ist die Folge.

Aber es geht nicht nur um biologische Gefahren: Mit einer wachsenden Erdbevölkerung kommen auch vermehrt andere Gefahren ins Wasser, wie Plastik, Schwermetalle und Giftstoffe. Auch hier gilt es, das Bewusstsein dafür zu schärfen.