apa/Project A01 Architects - © APA/PROJECT A01 ARCHITECTS
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Wien. Die "Danube Flats" an der Neuen Donau stehen kurz vor der Umsetzung: Laut ursprünglichem Plan hätte das Hochhaus, das in der Vergangenheit für Proteste der Anrainer gesorgt hatte, bereits 2016 fertiggestellt werden sollen. Nun halten die Projektentwickler die rechtskräftige Baugenehmigung in Händen. Baubeginn ist im April, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2023 geplant.

Das Hochhaus am Standort des ehemaligen Cineplexx-Kinos an der Reichsbrücke wird laut Projektentwicklern, ein Konsortium aus S+B Gruppe und Soravia, mit rund 160 Metern Höhe der höchste Wohnturm Österreichs und der dritthöchste Europas.

49 Stockwerke

Der Wohnturm wird 49 Stockwerke umfassen. Daneben entsteht ein zweites Gebäude mit neun Stockwerken und rund 130 Wohnungen. Im Sommer startet die Verwertung der rund 600 Appartements mit Größen von 30 bis 230 Quadratmeter. Neben Eigentumswohnungen sind geförderte Smart-Wohnungen sowie Serviced-Apartments geplant. Außerdem sind eine Bar mit Outdoor-Pool, Gemeinschaftsküchen, Gastronomiebetriebe, ein Fitnessbereich, private Kinosäle sowie ein Concierge-Service vorgesehen.

Für das Okay der Stadt hat sich der Bauträger vertraglich unter anderem dazu verpflichtet, für Schall- und Windschutzeinrichtungen und die Verbesserung eines Ufer-Teilabschnitts der Neuen Donau zu sorgen. Der städtebauliche Vertrag sieht außerdem die finanzielle Unterstützung der Schulerweiterung am Schulstandort Schüttaustraße sowie die Errichtung eines Kindergartens in der Sockelzone vor.