Wien. Das neue Zentrum für Radioonkologie und Strahlentherapie im Donauspital hat am Mittwoch seinen Teilbetrieb aufgenommen. "Wir hatten den Wienerinnen und Wienern versprochen, rasch die Wartezeiten auf Strahlentherapien zu verkürzen und den Ausbau mit neuen Geräten voranzutreiben. Das ist dem KAV gelungen. Innerhalb von nur zwei Jahren hat der KAV zwei neue Strahlentherapiezentren in Betrieb genommen – im Herbst 2017 im Krankenhaus Hietzing und nun im Donauspital", erklärte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker am Mittwoch bei der Besichtigung des neuen Strahlentherapie-Zentrums. Die Wartezeiten auf Strahlentherapieplätze mit den sogenannten Linearbeschleunigern habe sich seitdem kontinuierlich verkürzt.

6000 statt 3600 Patienten in Behandlung

Im neu errichteten Zentrum sind bereits zwei neue Geräte im Probebetrieb. Ende 2019 werden alle vier Geräte in Vollbetrieb stehen. Gegenüber dem Jahr 2017 kann der KAV ab 2020 um rund 60 Prozent mehr Krebspatienten an den Geräten behandeln, meinte Michael Binder, medizinischer Direktor des KAV. Noch vor zwei Jahren lag die Behandlungskapazität mit Linearbeschleunigern bei rund 3600 Patienten. Ab 2020 werden es bis zu 6000 sein.