Die österreichischen EU-Abgeordneten Othmar Karas (ÖVP), Andreas Schieder (SPÖ), Monika Vana (Grüne) und Claudia Gamon (NEOS) werden als Delegierte an der Konferenz zur Zukunft Europas teilnehmen. Das Plenum besteht aus je 108 Vertretern des EU-Parlaments und nationaler Parlamente sowie aus Vertretern des Rats, der EU-Kommission, des Ausschusses der Regionen, des Wirtschafts-und Sozialausschusses, Sozialpartnern und 108 gelosten Bürgern.

"Der Dialog zur Zukunft Europas ist eine Chance, unsere EU gemeinsam weiterzubringen. Es muss vor allem ein BürgerInnendialog sein. Ihre Anliegen & Sorgen wollen wir bei dieser Neuordnung mitnehmen", betonte der Vizepräsident des EU-Parlaments Karas. "Wir müssen die Konferenz zur Zukunft Europas für echte Reformen nützen und in der Debatte viele Stimmen zu Wort kommen lassen", betonte der SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament Schieder. Er erwartet sich "konkrete Zusagen bei der Demokratisierung, der Sozialunion und beim Klimaschutz".

Andreas Schieder vertritt die SPÖ. - © AFP / John Thys
Andreas Schieder vertritt die SPÖ. - © AFP / John Thys

Soziales und Klima

Die EU-Delegationsleiterin der Grünen Vana erklärte dazu: "Nutzen wir diese Konferenz, um die europäische Integration voranzubringen und die EU zu einer echten Sozialunion zu machen." Gamon meinte, sie wünsche sich "ein zukunftsfähiges Europa, das seine Kräfte bei der Bekämpfung der Klimakrise bündelt. Ein mutiges Europa, das die Digitalisierung aktiv mitgestaltet, statt Innovation mit nationalstaatlichen Alleingängen zu behindern."

Claudia Gamon ist für die Neos bei der Zukunftskonferenz dabei. - © APA / GEORG HOCHMUTH
Claudia Gamon ist für die Neos bei der Zukunftskonferenz dabei. - © APA / GEORG HOCHMUTH

Das erste Plenum der Zukunftskonferenz findet am 19. Juni in Straßburg statt. (apa)