Vor drei Jahren startete Greta Thunberg eine mittlerweile weltweite Jugend- und Klimabewegung. Heute, am dritten Jahrestag ihrer "Fridays for Future"-Initiative, findet sie sich wieder vor dem schwedischen Parlament ein, um sich gemeinsam mit anderen Schülern für den Klimaschutz stark zu machen.

Mit "Fridays for Future" schaffte die Aktivistin es, Gleichgesinnte aus der ganzen Welt zu mobilisieren und so die Gesetzgeber und Großkonzerne der Welt auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Im Jahr 2019 wurde sie aufgrund ihrer Verdienste für den Umweltschutz vom "Time Magazine" zur "Person of the year" ernannt. 

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters erzählt Thunberg, von ihren Erfolgen und Misserfolgen der letzten drei Jahre: "Einerseits habe ich gar nichts erreicht. Trotzdem freue ich mich über viele neue Freundschaften und das wachsende Interesse am Klimaschutz."

Wenn sie an ihren ersten Protest vor dem Parlamentsgebäude zurückdenke, erinnere sie sich daran, sich "sehr alleine gefühlt" zu haben, aber auch an das schöne Gefühl, sich für eine gute Sache zu engagieren und stark zu machen. 

Die junge Aktivistin Luisa Neubauer ist extra aus Deutschland nach Stockholm gereist, um gemeinsam mit Greta und vielen anderen auf den Klimawandel und dessen Folgen aufmerksam zu machen: "Wir sind heute hier, um gemeinsam zu planen, welche Schritte wir als nächstes erreichen können. In Deutschland sind bald Wahlen - ein so großes Land hat auch eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt."

Eine vor kurzem durchgeführte Studie der Vereinten Nationen wies auf den verheerenden Zustand der Umwelt hin: Der Klimawandel sei mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem er nicht mehr rückgängig gemacht werden könne. (reuters)