Bei einem nächtlichen russischen Raketenangriff auf Saporischschja sind mindestens 17 Menschen getötet worden. "Als Ergebnis eines nächtlichen Raketenangriffs auf Saporischschja wurden Wohnhäuser und Straßen in einem Wohngebiet der Stadt beschädigt", schreibt Anatoli Kurtev, Sekretär der Stadtverwaltung, auf Telegram. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass 17 Menschen gestorben sind."

Unterdessen wurde die Zahl der Todesopfer von einem russischen Raketenangriff am Donnerstag im Zentrum von Saporischschja auf 18 nach oben korrigiert.

Die von ukrainischen Einheiten kontrollierte Stadt Saporischschja liegt in der gleichnamigen Region, in welcher sich auch das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja befindet. Moskau hatte die Region in dieser Woche annektiert, obwohl sie nicht vollständig unter Kontrolle der russischen Truppen steht. Per Dekret hatte Russlands Präsident Wladimir Putin auch das AKW am Mittwoch unter russische Verwaltung gestellt.

Taucher untersuchen Schäden an der Krim-Brücke

Unterdessen untersuchen am Sonntag russische Taucher die Schäden, die durch die starke Explosion auf der Straßen- und Eisenbahnbrücke zur Krim entstanden sind. Eine detaillierte Untersuchung oberhalb der Wasserlinie soll bis zum Ende des Tages abgeschlossen sein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi hält sich zu der Explosion bedeckt. (apa)