Brüssel. Der neue EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici hat die weitere Unterstützung der Europäischen Union für Griechenland betont. Nach der Sitzung der Eurogruppe am Donnerstag in Brüssel sagte Moscovici, "Griechenland brauch noch die Unterstützung der EU".

Es werde nach Lösungen gesucht, damit das griechische Volk die Reformen annehmen könne und die Integrität der Eurozone gewahrt werde. Die Troika sollte noch vor Ende nächster Woche nach Athen zurückkehren. Dann könne die Eurogruppe bei ihrer nächsten Sitzung am 8. Dezember noch Entscheidungen treffen. Dabei gehe es auch um neue Auszahlungen. Es stünden noch 1,8 Milliarden Euro an Hilfsmittel an.

"Die Griechen haben den Eindruck, dass man sie an der Hand führt". Aber die Unterstützung der EU sei notwendig. Seine erste bilaterale Reise als EU-Kommissar werde nach Griechenland gehen, so Moscovici.