Wien. Sieben Jahre Krise, und keine Ende in Sicht: In der EU stagniert die Wirtschaft, und die Arbeitslosen werden mehr. Ist Europa noch zu retten? Diese Frage stellen sich am Donnerstag Politiker und Experten wie die EU-Abgeordnete Evelyn Regner, der Wirtschaftsforscher Karl Aiginger und der Europaexperte Paul Schmidt.

Die aktuelle Lage ist alarmierend: Die Investitionen stagnieren, die Arbeitslosigkeit steigt und immer mehr Menschen sind von Armut betroffen. Die Zinsen haben eine neue Talsohle erreicht – droht gar Deflationsgefahr?


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Die Ziele der Europa-2020-Strategie scheinen in weite Ferne gerückt. Auch der Spar- und Kürzungsdruck auf die einzelnen Mitgliedstaaten wurde deutlich erhöht. Die schwache Konjunktur gepaart mit der verschärften Verteilungslage macht politisches Handeln in Europa notwendig. Die zentrale Frage lautet, der sich die Vortragenden und Diskutanten stellen, lautet: Welche Regeln und Maßnahmen braucht Europa, um endlich aus der Krise zu kommen?

"Wiener Zeitung"-Chefredakteur Reinhard Göweil moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.

Das Programm

9.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung:
Rudi Kaske, Präsident AK Wien, Erich Foglar, Präsident ÖGB

10.00 Uhr Keynotes von Karl Aiginger, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), und Andrew Watt, Institut für Makroökonomie und Konjunkturanalyse

11.00 Uhr Podiumsdiskussion
Strategie, Haushalt, Beschäftigung, Investitionen – wie Europa auf Kurs bringen?
Mit Karl Aiginger(WIFO), Franz Nauschnigg, Österreichische Nationalbank, Christa Peutl, Bundeskanzleramt, Evelyn Regner, Abgeordnete zum EU-Parlament, Andrew Watt, Institut für Makroökonomie und Konjunkturanalyse

Ausblick
Paul Schmidt, Öst. Gesellschaft für Europapolitik

Moderation: Reinhard Göweil, Wiener Zeitung