Athen. Die Wahl des früheren EU-Kommissars Stavros Dimas zum Staatspräsidenten im Parlament in Athen ist erneut gescheitert. Die griechische Regierungskoalition verfehlte am Dienstag die notwendige Mehrheit von 200 der 300 Abgeordnetenstimmen - die Entscheidung wird nun bei einer finalen Abstimmungsrunde am 29. Dezember fallen.

Beim dritten und letzten Votum sind nur noch 180 Stimmen nötig. Scheitert Dimas auch dann, sind in Griechenland Neuwahlen fällig. In Umfragen liegt die Linkspartei Syriza vorne, die den harten Sparkurs der Regierung ablehnt und mit den internationalen Gläubigern über den Schuldenberg des Mittelmeer-Landes verhandeln will.