Genf. Die Anzahl der Todesopfer im Ukraine-Konflikt ist UN-Angaben zufolge auf mindestens 5.086 gestiegen. "Wir befürchten, es könnte auch mehr sein", sagte der UN-Menschenrechtssprecher Rupert Colville am Freitag in Genf. In den vergangenen neun Tagen seien 262 Menschen bei Gefechten zwischen Armee und Separatisten ums Leben gekommen - "der tödlichste Zeitraum" seit September 2014, ergänzte Colville.

Das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) beklagte, neue ukrainische Sicherheitsvorschriften behinderten die Lieferungen von Hilfsgütern in das Krisengebiet in der Ostukraine und erschwerten das Leben der durch die Kämpfe vertriebenen Menschen zusätzlich.