Brüssel. Das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine tritt im September vollständig in Kraft. "Dies ist der letzte Schritt eines Ratifizierungsprozesses, durch den sich die EU und Ukraine zu einer engen, langfristigen Beziehung in allen wichtigen Politikbereichen bekennen", teilte der EU-Rat am Dienstag mit. Der bereits 2014 ausgehandelte Vertrag sieht auch ein Freihandelsabkommen und eine Vertiefung der politischen, militärischen sowie wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den EU-Staaten und der Ukraine vor.



Etliche Regelungen zum Handel werden bereits seit 2016 vorläufig angewendet. Dazu gehören ein Verzicht auf Zölle. Zudem werden die Ansiedelung von Firmen erleichtert und der freie Kapitalverkehr garantiert. Das Abkommen gilt als Auslöser der politischen Krise in der Ukraine im November 2013 und des Konflikts mit Russland.