Wien. "Virtual Reality ist eine Empathiemaschine" sagt Andreas Fraunberger, Co-Geschäftsführer der Video-Produktionsfirma "Junge Römer". Dass also vier Flüchtlingsschicksale in VR-Stories erzählt werden, liegt somit nahe. Bei einer der Geschichten führte Thomas Seifert, stellvertretender Chefredakteur der "Wiener Zeitung", Regie. Dieses VR-Segment zeigt das Leben des aus Damaskus stammenden Ahmed Bilal und seiner Familie im "LM Village"-Flüchtlingscamp auf dem Peloponnes in Griechenland, die freie Mitarbeiterin der "Wiener Zeitung", Hannah Greber, erzählt von der Wien-Liebe des afghanischen Flüchtlings Emran. Neben diesen beiden VR-Dokus wurden zwei weitere Geschichten als VR-Drama umgesetzt: Der aus dem Iran geflüchtete Drehbuchautor und Regisseur Amirabbas Gudarzi erzählt die Geschichte eines iranischen Mädchens. Florian Binder hat die Story des Palästinensers Jihad Al-Khatib umgesetzt. Jihad ist simultan gleich in vier Bühnenbildern zu sehen. Das Projekt wurde von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert, die "Wiener Zeitung" ist Medienpartner dieses Projekts.