Athen/Frankfurt. Die griechischen Großbanken haben den jüngsten Stresstest der europäischen Bankenaufsicht ohne ganz große Blessuren überstanden. Das geht aus den am Samstag veröffentlichten Ergebnissen der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor. Demnach erwiesen sich die Kapitalpuffer der vier untersuchten Institute - Alpha Bank, Eurobank, NBG und Piraeus Bank - als halbwegs krisenfest.

Vor allem die Piraeus Bank muss nach eigener Einschätzung allerdings noch weitere Hausaufgaben erledigen. Man bleibe in der Pflicht, die Pläne für eine weitere finanzielle Stärkung der Bank umzusetzen, erklärte der Chef der Bank, Christos Megalou, in Athen.


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Anders als bei dem spektakulären europaweiten Stresstest 2014 hatte die Bankenaufsicht - wie schon 2016 - allerdings auch diesmal keine Kapitalquoten vorgegeben, die zu erfüllen waren. Es handle sich nicht um eine Übung, bei der am Ende ein "Bestanden" oder "Durchgefallen" stehe, betonte die EZB in ihrer Mitteilung.