Brüssel. Die Bevölkerung in der Europäischen Union ist mit Jahresbeginn auf 512,6 Millionen gestiegen, verglichen mit 511,5 Millionen zu Beginn des Vorjahres. 2017 wurden in der EU mehr Sterbefälle als Geburten registriert, nämlich 5,3 Millionen Sterbefälle und 5,1 Millionen Geburten. Die Bevölkerungsveränderung war deshalb durch die Migration bedingt, wie Eurostat am Dienstag mitteilte.

Mit 82,9 Millionen Einwohnern bzw. 16,2 Prozent der gesamten EU-Bevölkerung ist Deutschland der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU, vor Frankreich (67,2 Millionen bzw. 13,1 Prozent), Großbritannien (66,2 Millionen bzw. 12,9 Prozent), Italien (60,5 Millionen bzw. 11,8 Prozent), Spanien (46,7 Millionen bzw. 9,1 Prozent) und Polen (38,0 Millionen bzw. 7,4 Prozent). Österreich hatte zum Stichtag 1. Jänner 2018 8,82 Millionen Einwohner, das entspricht einem Anteil von 1,7 Prozent an der EU-Bevölkerung. 2017 hatte Österreich noch eine Gesamtbevölkerung von 8,7729 Millionen.

Der höchsten Bevölkerungszuwächse verzeichneten Malta (3,29 Prozent), gefolgt von Luxemburg (1,9 Prozent), Schweden (1,24 Prozent), Irland (1,12 Prozent) und Zypern (1,1 Prozent). Den stärksten Rückgang meldete Litauen (- 1,38 Prozent), gefolgt von Kroatien (- 1,18 Prozent). In Österreich wuchs die Bevölkerung gegenüber 2017 um 0,56 Prozent.