Die Frauenministerin sieht die Thematik im Innen- und Justizministerium gut aufgehoben.

Wien. Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) will sich aus der Diskussion über eine Sicherungshaft heraushalten. Den Vorschlag des kommenden burgenländischen Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil (SPÖ), diese auch auf österreichische Gewalttäter anzuwenden, kommentiert sie nicht. Sie verwies gegenüber der APA auf das Justiz- sowie Innenministerium. Diese würden eine Lösung finden, erklärte sie.

Gewalt finde überall, auch bei österreichischen Paaren, statt, räumte die Frauen- und Familienministerin ein. Wichtig ist aus ihrer Sicht aber, Frauen zu ermächtigen, aus der Gewaltspirale herauszukommen. Bogner-Strauß zeigte sich überzeugt, dass das Innen-und das Justizressort in Sachen Sicherungshaft eine Lösung finden werden, um Fälle wie jenen in Dornbirn zu verhindern.