Wien. In Wien war die Zahl der Bezieher der Mindestsicherung seit dem vergangenem Sommer bei gut 130.000 Menschen weitgehend stabil. Nach der jüngsten Statistik, die der "Wiener Zeitung" vorliegt, erhielten Ende März dieses Jahres 131.393 Menschen in der Bundeshauptstadt Sozialhilfe. Das waren 8710 weniger als im ersten Quartal 2018.

Auffallend ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Bei Männern lag das Minus bei acht Prozent, bei Frauen betrug der Rückgang nur vier Prozent.

Eine gegenläufige Entwicklung gibt es bei anerkannten Flüchtlingen. Knapp 41.000 Asylberechtigte erhielten im März 2019 in Wien Mindestsicherung. Das waren rund 2000 mehr Asylberechtigte als noch im März des Vorjahres. Insgesamt war in der Bundeshauptstadt mehr als ein Drittel der Bezieher, nämlich 36 Prozent, Asylberechtigter oder subsidiär Schutzberechtigter, die zwar kein Asyl erhalten, aber nicht in die Heimat abgeschoben werden können.