Wien. "Niemand ist zu klein, um etwas zu bewegen", sagte die Klimaaktivistin Greta Thunberg im Zuge des Klima-Kirtags am Dienstag in Wien zu den Besuchern. "Jede auch noch so kleine Tat zählt", so die 16-Jährige bei der Veranstaltung auf dem Heldenplatz, die man als Rahmenprogramm der von Arnold Schwarzenegger initiierten Klima-Konferenz "R20 Austrian World Summit" besuchen konnte.

Heute, Freitag, wird Thunberg die Anhänger von "Fridays for Future" bei ihrer Demonstration in Wien persönlich unterstützen. Weltweit gehen seit August 2018, als Thunberg zum ersten Mal in Schweden demonstrierte, Schüler und Studierende jeden Freitag auf die Straße, um gegen die Klimapolitik zu protestieren. Einer der Hauptgründe: Die meisten Staaten werden die Klimaziele von Paris, wonach die Erderwärmung bis 2100 gegenüber 1880 unter zwei Grad Celsius gehalten werden muss, nicht erfüllen. Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.

Start der Demo um 11.55 Uhr auf dem Heldenplatz

Vergangenen Freitag waren in Wien rund 5000 Demonstranten unterwegs, diesmal rechnen die Veranstalter mit weit mehr, denn für AHS-Schüler ist der 31. Mai schulfrei. Thunberg wird eine Rede halten, um 11.55 Uhr startet die Kundgebung auf dem Heldenplatz. Um 12.30 Uhr bewegt sich der Protestmarsch über den Ring zum Schwarzenbergplatz, wo es um 14 Uhr die Schlusskundgebung stattfindet. Laut den Organisatoren von "Fridays for Future Austria" werden Vertreter der "Scientists 4 Future" und der "Artists 4 Future "erstmals in Solidarität mit der Jugend auftreten, um noch deutlicher auf die Dringlichkeit der Situation hinzuweisen". Die Demo-Teilnehmer werden gebeten, "Greta als Person und ihre Privatsphäre während der gesamten Demo zu respektieren" und Verständnis dafür zu haben, "dass sie nicht mit vielen tausend Menschen persönlich reden kann".

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