Im jetzigen Fall wird von Expertenseite überdies eingewandt, dass die türkis-blaue Bundesregierung mit der Anpassung der Höhe der Familienbeihilfe für ausländische Arbeitnehmer, deren Kinder in der Heimat leben, an die Kaufkraft des jeweiligen Landes grundsätzlich einen ganz anderen Weg gegangen sei. Von der Sonderpensionserhöhung würden hingegen Bezieher im Ausland, die auch nicht in Österreich leben, ebenfalls profitieren.

Inzwischen stehen die Gesamtkosten für die Pensionserhöhung fest. Ursprünglich waren vom Finanzministerium dafür 900 Millionen Euro budgetiert worden. Bei Beschluss im Budgetausschuss wurden nun die Zusatzkosten für die außertourliche Erhöhung im kommenden Jahr mit 367,6 Millionen Euro angeboten. Davon entfallen 344 Millionen auf die gesetzliche Pensionsversicherung (ASVG, Gewerbetreibende, Bauern) . Die Zusatzkosten für die Beamtenpensionen werden mit 23 Millionen Euro beziffert.