Wien. Die FPÖ hat laut einem Bericht der Tageszeitung "Österreich" den Gartenzaun rund um das Privathaus von FPÖ-Chef Norbert Hofer im Burgenland bezahlt. Dies geschah aus Sicherheitsgründen, als Hofer 2016 zur Bundespräsidenten-Wahl angetreten ist, hieß es aus der Partei. Die Kosten dafür habe die FPÖ nicht nennen wollen.

Die FPÖ bestätigte gegenüber der APA die Finanzierung des Gartenzauns. Die Maßnahme wurde auf Anraten der Behörden gesetzt, betonte man in der Partei.

Mölzer rät Strache abzudanken

Laut dem Bericht von "Österreich" (Online-Ausgabe) soll die Gartenzaun-Finanzierung in einem der Zeitung zugespielten "Dossier" festgehalten sein. Darin seien noch weitere Vorwürfe rund um angebliche Zahlungen innerhalb der FPÖ beschrieben. Ein Sprecher von Parteichef Hofer habe diese Vorwürfe entschieden dementiert, so "Österreich".

Indes rät der ehemalige EU-Abgeordnete Andreas Mölzer Strache zum zumindest vorübergehenden Rückzug aus der Partei: "Um die Einheit der freiheitlichen Familie sicherzustellen, sollte Strache jetzt von sich die FPÖ-Mitgliedschaft ruhend stellen, bis alle juristischen Vorwürfe und parteiinternen Dinge geklärt sind", sagt er in "Österreich".