Eine Masern-Impfpflicht ist in Vorarlberg vorerst kein Thema, im Ländle will die Politik weiterhin auf Freiwilligkeit setzen. Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) sagte gegenüber dem ORF Vorarlberg, dass man ohnehin eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent habe. Das sei ausreichend, um auch nicht geimpfte Menschen zu schützen, hieß es.

Die Situation könnte sich laut Rüscher jedoch ändern, sollte die Durchimpfungsrate sinken. Ein Impfnachweis könnte etwa zum Aufnahmekriterium für Kindergärten, Spielgruppen oder Schulen werden. Das gelte dann auch für das Personal in diesen Einrichtungen sowie für alle, die in Gesundheitsberufen tätig sind.

Ein Vorstoß der Landeshauptleute von Niederösterreich und der Steiermark, Johanna Mikl-Leitner und Hermann Schützenhöfer (VP), für eine Masern-Impfpflicht hat die Diskussion wieder in Gang gebracht. (apa)