In die Flut an Nachrichten über das Coronavirus haben sich auch einige Falschmeldungen geschlichten. Vor allem auf den sozialen Medien kursieren Gerüchte, nicht bestätigte Meldungen und "Fake News". Darum warnt nun Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ausdrücklich vor falschen Nachrichten. Im Ö1-"Mittagsjournal" versicherte Nehammer etwa: "Es wird natürlich keine Ausgangssperren geben". Bundeskanzler Sebastian Kurz betonte bei der Pressekonferenz Freitagnachmittag, dass Wien weder abgeriegelt werde noch Ausgangssperren bevorstünden. Dies seien "vollkommen frei erfundene Gerüchte", sagte Kurz.

Die Lebensmittelkette Spar widersprach am Freitag Gerüchten, wonach es zu möglichen Supermarktschließungen kommen würde. "Wir werden selbstverständlich geöffnet halten und das auch nächste Woche. Es ist auch genügend Ware vorhanden, auch für die Zukunft", sagte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann zur APA.

Die Mitarbeiter der österreichischen Faktencheck-Plattform mimikama.at arbeiten derzeit "rund um die Uhr", wie Andre Wolf, mimikama-Pressesprecher und Content Manager, im APA-Gespräch erläuterte. Zum derzeitigen, "in der Menge noch nie da gewesenem" Aufkommen von Falschmeldungen hält Wolf noch fest, dass viele Dinge derart absurd seien, dass sie gar nicht auf Fakten überprüft werden können, weil es in den Postings und Kettenbriefen gar keine Fakten gebe. "Da heißt es oft nur, jemand hat von jemandem gehört, der jemanden kennt, der gesagt hat.... Die Faktenchecker empfehlen, nicht jede Nachricht weiterzuleiten. (apa, red)