Vergelt's Gott und vor allem Gesundheit!" Mit diesem Wunsch beendete Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Montag einen Presseauftritt, bei dem die ÖVP-Politikerin aus Niederösterreich bekanntgab, welche Milizsoldaten die erstmalige Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg betrifft. Betroffen sind 3000 Mann aus Jägerkompanien aus allen Bundesländern, um eine bundesweite Aufteilung zu gewährleisten. Die Einberufung erfolgt ab 4. Mai, der Einsatz ab 18. Mai, das Ende ist vorerst für 31. Juli in Aussicht gestellt.

Die zur Bewältigung der Corona-Folgen einberufenen Milizsoldaten werden ab 15. April die Einberufungsbefehle erhalten. Sie werden vorrangig beim Grenzschutz, beim Schutz von Objekten - also zur Überwachung und zur Unterstützung bei der Ausreise aus Österreich zum Einsatz kommen. Sie sollen ab 18. Mai jene Grundwehrdiener ablösen, die derzeit zu einem längeren Präsenzdienst wegen der Corona-Auswirkungen verpflichtet worden sind.

Zu den einberufenen Milizkräften gehören die 1. und die 2. Jägerkompanie Wien. In Niederösterreich sind es die 1. Jägerkompanie sowie die Jägerkompanien Tulln und Korneuburg. Das Bundesheer listet alle Einheiten auf: