Die Matura wird im heurigen Schuljahr stattfinden. Allerdings hat der Ausfall des regulären Unterrichts in den Klassen und der seit Mitte März durchgeführte Heimunterrricht wegen der Corona-Beschränkungen weitere Konsequenzen zur Folge. Nach einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" wird die im Juni vorgesehene mündliche Matura für rund 40.000 Schüler, die heuer zur Reifeprüfung antreten, fallen gelassen. Der Start der schriftlichen Zentralmatura wird statt am 18. Mai nun erst am 25. Mai erfolgen.

Bildungsminister Heinz Faßmann wird nun am Mittwoch die weiteren Pläne für den Schulunterricht und die Matura vorlegen. Der Entfall der mündlichen Prüfung gilt als sicher. Es soll aber die Möglichkeit geben, die mündliche Matura freiwiliig zu machen, eventuell auch erst im Herbst. In den mündlichen Maturafächern soll die Jahresnote für das Maturazeugnis herangezogen  werden.

Dreiwöchige Vorbereitungszeit im Mai geplant

Schon bisher ist festgestanden, dass es nach Ostern im April keinen regulären Unterricht in den Klassen geben wird, sondern die Fortsetzung des Heimunterrichts. Der Bildungsminister hat auch bereits in der Vorwoche klargestellt, dass bei der Wiederaufnahme des Unterrichts die Maturaklassen Vorrang haben werden. Für die Maturanten dürfte es nun eine dreiwöchige Vorbereitungszeit ab Anfang Mai auf die schriftlichen Klausuren bei der Zentralmatura ab 25. Mai geben. (ett)