Am morgigen Montag kommt es während der zweiten Coronawelle zu einer Öffnungswelle. Nach fast drei Wochen Corona-Lockdown dürfen Geschäfte, Einkaufszentren, Friseure und andere Dienstleister wie Kosmetiker oder Masseure unter strengen Auflagen wieder aufsperren. Schließlich kommt bald Weihnachten und das Geschäft kann nicht nur den Online-Riesen überlassen werden. Für Kunden und Mitarbeiter besteht weiter Maskenpflicht, je Kunde braucht es zumindest zehn Quadratmeter Fläche.

In Shoppingcentern wird als Fläche nur jene von Geschäften gewertet. Bei allen Dienstleistern gilt ein Verbot, Speisen oder Getränke anzubieten. Die Bundesregierung kündigte bereits eine starke Polizeipräsenz in den Einkaufsstraßen und Einkaufszentren an, um bei großem Andrang ein Chaos zu vermeiden.

8. Dezember verkaufsoffener Feiertag

Der Marienfeiertag am 8. Dezember (Dienstag) ist in Österreich ein verkaufsoffener Feiertag, an dem der Ansturm traditionell groß ist. Um die Kundenströme in Coronazeiten etwas zu "entzerren", haben sich die Sozialpartner aber auf eine Verlängerung der Öffnungszeiten am 8., 12. und 19. Dezember geeinigt. Die Geschäfte dürfen dann bis 19 Uhr statt wie bisher 18 Uhr offen haben.

Ein Wermutstropfen des Neustarts ist die fehlende Gastronomie, die für den Handel ein Frequenzbringer ist. Restaurants, Lokale und Cafes dürfen frühestens am 7. Jänner wieder aufmachen. (apa)