Nur minimal positiv zeigen sich die Kennzahlen zur Corona-Pandemie am Mittwoch: Nach zwei Tagen Anstieg sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage auf 217, wie auch die Zahl der Intensivpatienten weiterhin zurückgeht. 25 betrug der Rückgang innerhalb von 24 Stunden auf 548. Dem gegenüber steht die nach wie vor hohe Zahl mit 116 weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 und 2.664 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2.

Weniger Patienten in Spitalsbehandlung

Im Schnitt der vergangenen sieben Tagen waren es täglich 2.763 Neuinfektionen. Die Patientenanzahl in Spitälern sank auf 3.410, was ein Minus von 114 bedeutet. In den vergangen sieben Tagen starben im Schnitt 101 Menschen täglich im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankungen, die Zahl der Toten stieg in einer Woche um 708 auf 4.764 Personen.

Positiver hingegen verläuft die Entwicklung bei den aktiv Infizierten, denn nachdem 3.292 Personen als wieder genesen gemeldet wurden, ist sie auf 34.537 gesunken, 35.281 waren es noch am Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich 330.343 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

Nieder- und Oberösterreich bei Neuinfektionen voran

Insgesamt wurden am Mittwoch die Ergebnisse von fast 29.000 PCR-Tests bekannt gegeben, der Anteil an positiven Testergebnissen im Sieben-Tage-Schnitt ist auf knapp elf Prozent gesunken. Mit 25,6 in Kärnten und 27,8 in Oberösterreich gibt es jedoch Ausreißer nach oben, Wien ist mit 5,3 Prozent hingegen knapp am WHO-Ideal von 5,0.

Die meisten Neuinfektionen wurden am Mittwoch mit 543 bzw. 468 erneut aus Ober- und Niederösterreich gemeldet. Es folgen mit 460 die Steiermark, Wien vermeldete 335, Kärnten 289 und Tirol 210 Neuinfektionen. Aus Salzburg wurden 196 positive PCR-Tests vermeldet, 116 aus Vorarlberg und 47 aus dem Burgenland. (apa)