Tirol rückt nach der Aufregung um die Reisewarnung der Bundesregierurng wegen der Fälle der Corona-Mutation einmal mehr durch einen kleinen Vorfall unfreiwillig in den Mittelpunkt. In den Tirol Kliniken haben aufgrund eines Lieferfehlers 90 Dosen des Impfstoffes von Moderna nicht mehr verwendet werden können. Dies sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger am Dienstag zur APA und bestätigte damit einen Bericht der "ZiB2" und des ORF Tirol. Der Impfstoff sei gefroren angekommen, vorgesehen sei aber, dass er bereits aufgetaut ankommen müsse.

Der Impfstoff darf nämlich während der Auftauphase keinesfalls bewegt werden, erklärte Schwamberger. Da nicht sichergestellt werden konnte, dass sich die betroffenen 90 Dosen bereits während der Lieferung in der Auftauphase befanden und deshalb auch bewegt worden waren, konnte der Impfstoff zur Sicherheit der Mitarbeiter, für der Impfstoff gedacht gewesen wäre, nicht verwendet werden.

Impfdosen werden vorerst gelagert

"Wir haben sogar bei Moderna und beim Großhändler nachgefragt, ob wir den Impfstoff unter Umständen doch noch irgendwie verwenden können", so der Kliniksprecher. Keiner von beiden konnte jedoch eine entsprechende Zusicherung geben. Die Impfdosen wurden jedenfalls noch nicht weggeschmissen, sondern werden vorerst bei den Tirol Kliniken gelagert.