Mitten in die Herausforderungen um die Bewältigung der Corona-Pandemie mischten sich Dienstagvormittag auch noch Ausfälle beim elektronischen System der E-Card von Versicherten und Patienten. Das Gesundheitsministerium bestätigte der "Wiener Zeitung" auf Anfrage technische Probleme beim Einsatz der E-Card. Auswirkungen hatte das beim Bezug von Medikamenten auch in den Apotheken. Nach rund zwischen Stunden hieß es von Gesundheitsministerium und Sozialversicherung um 10 Uhr, alles funktioniere wieder.

Im Büro von Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) wurde zunächst mitgeteilt, beim Stecken der E-Card in den Ordinationen komme es zu Ausfällen. "Der Grund liegt bei den Zugängen zur E-Medikation", wurde weiter erläutert. Wer etwa in Wien eine Medikament abholen wollte, sah sich deswegen mit der Situation konfrontiert, dass in Apotheken hingewiesen werden musste, das System funktioniere derzeit nicht.

 

Verzögerungen wurden behoben

Zugleich wurde versichert, dass die elektronische Gesundheitsakte Elga und auch der elektronische Impfpass, der gerade jetzt bei den Corona-Impfungen genützt wird, "vom Ausfall nicht betroffen" seien. Die Panne sei ab etwa 7.45 Uhr aufgetreten. Gut zwei Stunden später waren die Probleme behoben. Das System funktioniere wieder, wurde aus dem Büro des Gesundheitsministers informiert.

In der Sozialversicherung wurde die Panne ebenfalls bestätigt, die die E-Card betroffen hat. Betroffen waren Ordinationen sowie Apotheken. Dabei habe es sich um zeitliche Verzögerungen bei der Nutzung gehandelt. Der Fehler sei bei einer IT-Datenbank gelegen. "Seit 9.59 Uhr funktioniert es wieder ohne zeitliche Verzögerung", wurde der "Wiener Zeitung" von Seiten der Sozialversicherung mitgeteilt.