Nach dem Lockdown in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, einer Testpflicht für die Bezirke Neunkirchen und Wiener Neustadt Land und Ausreisekontrollen in Nordtirol gibt es jetzt auch in Oberösterreich eine Verschärfung wegen der vielen Corona-Infektionen. Ab null Uhr am heutigen Ostermontag braucht man einen negativen Corona-Test, wenn man den Bezirk Braunau in Oberösterreich verlassen will. Das zeigt, wie angespannt die Corona-Situation inzwischen auch außerhalb der Ostregion in Österreich ist.

In Oberösterreich hat sich das Land vorbeugend zu dieser Verschärfung entschlossen. Die Landespolitik will mit dieser Maßnahme und einer deutlichen Ausweitung der Testkapazitäten im Bezirk Braunau eine weitere Ausbreitung verhindern. Ein Antigen-Test darf nicht älter als zwei Tage, ein PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Die Polizei führt - unterstützt vom Bundesheer - mobile Schwerpunktkontrollen durch.

Verschärfung gilt vorerst bis 11. April

Die Maßnahmen gelten vorerst bis 11. April, danach soll die Lage erneut bewertet werden. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Bezirk war in der Vorwoche mehrere Tage lang über der 400er-Marke gelegen. Am Osterwochenende sank sie geringfügig darunter, dennoch hat sich das Land als Vorbeugemaßnahme zu dem Schritt entschlossen. Ausnahmen gibt es für Schüler, einzelne Berufsgruppen, bei Behörden- und Gerichtsterminen und bei der Durchreise ohne Zwischenstopp. Wer in den Bezirk einpendelt, muss bei der Ausreise aber ein gültiges negatives Attest vorweisen können. Im Gegenzug zu den Kontrollen werden die Testmöglichkeiten im Bezirk aufgestockt. (red./apa)