Am Dienstag-Vormittag wurden 316 neue Corona-Infektionen in Österreich gemeldet. Damit wurden die drittmeisten Ansteckungen im Juli registriert. Die Neuinfektionen nach Bundesländern aufgeschlüsselt betrugen Burgenland 4, Kärnten 16, Niederösterreich 34, Oberösterreich 44, Salzburg 83, Steiermark 31, Tirol 31, Vorarlberg 25 und Wien 48. Insgesamt sind derzeit 3.754 Menschen in Österreich mit dem Coronavirus infiziert. In den letzten vier Tagen sanken die Zahlen von 120 auf das derzeitige Niveau. Im Büro von Stadtrat Peter Hacker vermutet man einen Zufall und geht grundsätzlich von weiter ansteigenden Fallzahlen aus.

Mit letzter Woche wurde die Ein-Millionen-Marke der Erstgeimpften in Wien und Niederösterreich überschritten. In der Bundeshauptstadt kann sich die Bevölkerung seit Montag zudem ohne Voranmeldung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer immunisieren lassen. Dieses Angebot wurde am Montag bereits von 4.200 Menschen angenommen. Derzeit sind bundesweit 57,7 Prozent zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft. 45,7 Prozent (4,085.306) haben bereits zwei Stiche erhalten.

Trotz des Impffortschritts könnte es zu weiteren Verschärfungen der Maßnahmen kommen. Die Delta-Variante hatte zuletzt für einen Anstieg der Infektionszahlen gesorgt. Am Donnerstag tritt die Corona-Taskforce zusammen, um weitere Schritte zu besprechen.

Zu erwarten ist, dass Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein neuerlich auf verpflichtende PCR-Tests für Reisende aus Risikogebieten drängen wird. Auch eine Erweiterung der Risikogebiete könnte aus Sicht des Gesundheitsministers notwendig sein. (apa)