Die impfskeptische Liste "Menschen Freiheit Grundrechte Oberösterreich" (MFG OÖ) hat laut eigenen Angaben die notwendige Anzahl an Unterstützungserklärungen für ihren Antritt bei der Landtagswahl in Oberösterreich beisammen. "Dank Ihrer tatkräftigen Unterstützung konnten wir 1.000 Unterstützungserklärungen einreichen und stehen damit am 26. September bei der Landtagswahl in Oberösterreich in allen Bezirken zur Wahl", gab die Partei am Wochenende auf ihrer Website bekannt.

Um antreten zu können, brauchen die Parteien 400 Unterstützungserklärungen, jeweils 80 aus den fünf Wahlkreisen. Den Landtagsfraktionen ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne reichen auch drei Unterschriften von Landtagsabgeordneten. Spätestens am Dienstag, um spätestens 12 Uhr, müssen Wahlvorschläge samt Unterstützungserklärungen der Wahlleitung vorgelegt werden.

Fixstarter für den Landtag sind neben den schon darin vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen auch die NEOS, sie haben die nötigen Unterstützungserklärungen bereits beisammen. Die KPÖ und Christliche Partei Österreichs (CPÖ), die 2015 beide angetreten waren, sammelten laut ihren Homepages noch. Neu auf der Liste wären - so sie die nötigen Unterschriften zusammenbringen - die "Beste Partei". Die "Bürgerlisten OÖ" (BLOÖ) haben sich nach einem internen Streit schon wieder aufgelöst, das Team HC Strache hat seine Antrittspläne ebenfalls aufgegeben. (apa)