Eine nächtliche Patrouille von rechtsextremen Aktivisten an der österreichischen Staatsgrenze im Burgenland hat den Verfassungsschutz auf den Plan gerufen. Wie ein der Identitären Bewegung nahestehendes Online-Portal berichtete, habe die "Grenzgänger-Aktion" in der Nacht von 1. auf 2. Oktober das Ziel gehabt, illegale Grenzübertritte zu dokumentieren und Schlepper abzuschrecken.

Die Polizei sei über die Aktion informiert, teilte Sprecher Helmut Marban der APA mit. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sei eingeschaltet, Hinweise auf strafrechtlich relevante Handlungen gebe es derzeit aber nicht, so Marban. (apa)