Die Verhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ in Oberösterreich über eine Verlängerung der seit 2015 bestehenden schwarz-blauen Koalition auf Landesebene sind abgeschlossen. Das wurde der "Wiener Zeitung" am späten Dienstagnachmittag in Linz erklärt. Für eine Neuauflage der Zusammenarbeit von ÖVP und FPÖ steht jetzt noch der Beschluss in den Landesparteigremien der beiden Parteien am Mitttwoch aus.

Damit steht die Verlängerung jener Koalition bevor, die seit der Landtagswahl am 26. September bereits am wahrscheinlichsten galt. Die ÖVP mit Landeshauptmann Thomas Stelzer hat als stärkste Kraft in Oberösterreich bei der Wahl leicht zulegen können. Die FPÖ stürzte zwar um zehn Prozentpunkte ab, rettete aber ganz knapp den zweiten Platz vor der SPÖ.

Insgesamt sind künftig sechs statt vier Parteien im Landtag vertreten, der 56 Mandatare zählt. Zu ÖVP; FPÖ, SPÖ und Grünen kommen die impfskeptische Fraktion MFG sowie die Neos. Die konstituierende Sitzung des Landtages in Linz ist für Samstag dieser Woche angesetzt. Zuvor sollen die Parteichefs Thomas Stelzer und Manfred Haimbuchner für die Freiheitlichen das Verhandlungsergebnis am Donnerstag vorstellen, war am Dienstag in Linz zu erfahren.