FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl sieht sich wegen einer offenbaren Missachtung der Maskenpflicht bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen Anfang Jänner in Innsbruck mit einer Verwaltungsanzeige konfrontiert. Ein Polizeisprecher bestätigte der APA einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Montagsausgabe). Die Anzeige gegen den früheren Innenminister durch die Exekutive sei mittlerweile im Magistrat eingelangt, sagte Magistratsdirektorin Gabriele Herlitschka.

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl droht eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro. 
- © APA / DANIEL LIEBL

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl droht eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro.

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Kickl droht jetzt eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro. Zu rechnen sei mit einer Strafverfügung wegen "Nichtbeachtung der Maskenpflicht", die dem FPÖ-Chef zugestellt werde.

Wenige Teilnehmer

Wenige Teilnehmer hatten sich bei der Demo am 9. Jänner 2022, bei der sich laut Polizeiangaben rund 6.000 Menschen versammelten und im Rahmen derer Kickl am Landhausplatz eine Rede hielt, an die Maskenpflicht gehalten. Auch Kickl war laut dem Bericht auf Fotos zeitweise ohne Maske zu sehen.

38 Demonstranten seien von den Polizeibeamten wegen Missachtung der Maskenpflicht angezeigt worden. Kickl sei zunächst nicht dabei gewesen, so die "TT". Allerdings habe die Innsbrucker Polizeiführung nach Ende der Demo Ermittlungen gegen den FPÖ-Chef eingeleitet und Fotos wie Videos ausgewertet. Auch Zeugen seien befragt worden, darunter jene Polizisten, die bei der Demo mit dem Schutz Kickls betraut waren. (apa)