Ab April soll es nur noch je fünf gratis PCR- und fünf Antigen-"Wohnzimmer"-Tests pro Person und Monat geben. Soviel, so klar. Wie die Details aussehen werden, darüber herrscht allerdings noch Unklarheit. Und zwar auf mehreren Seiten, denn während die Länder auf die Verordnung des Gesundheitsministeriums mit konkreten Vorgaben warten, sieht man dort die Länder für die Kontrolle der Limitierung der PCR-Tests zuständig. Die meisten Länder setzen künftig auf die bewährten Gurgel-Tests (teils mit Apotheken-Beteiligung), die Steiermark setzt indes nur auf Tests in Apotheken.

Die Verordnung von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) mit den genauen Vorgaben für die Umsetzung wird bis spätestens Donnerstag Mitternacht erwartet, am Freitag soll sie in Kraft treten.

Ausgerollt werden soll das PCR-Reglement ab 1. April, hieß es dazu am Montag aus dem Gesundheitsressort. Die darüber hinaus angekündigten fünf Gratis-Antigentests können erst ab 9. April in Apotheken abgeholt werden. Grund dafür sei der Fristenlauf nach dem Bundesrats-Beschluss zu den Antigen-Tests, hieß es - der Bundesrat tagt am 7. April.

Testzukunft an Schulen noch unklar

Offen ist auch noch, wie es nach den Osterferien an den Schulen weitergeht. Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hat bereits klargestellt, man werde bis zu den Osterferien beim bisherigen Modell bleiben (mindestens zwei PCR-Tests sowie ein Antigentest pro Woche). Für danach hat er eine Redimensionierung in Aussicht gestellt. (apa)