Im Burgenland werden am Sonntag die Gemeinderäte und Bürgermeister gewählt. Die SPÖ rechnet dabei mit zehn bis 15 Stichwahlen, so Landesgeschäftsführer Roland Fürst gegenüber der APA. Eine große Wahlkampfabschlussveranstaltung werde es nicht geben, die Funktionäre seien aber bis zum Schluss noch unterwegs.

Die SPÖ sei 2017 mit 83 Bürgermeistern gestartet, die ÖVP mit 82 und die Liste Burgenland mit sechs. An Prozenten habe die SPÖ 44,42 und die ÖVP 41,83 erreicht, so Fürst: "Erstes Wahlziel ist, den Abstand zur ÖVP deutlich erhöhen, bei den Prozenten zulegen und zwei bis vier neue Bürgermeister dazugewinnen."

Das Ergebnis 2017:

Jüngere Bürgermeister als Vorbereitung

Auf den Wahlsonntag bereite sich die SPÖ seit über zwei Jahren vor. Demnach wurden etwa 20 Bürgermeisterwechsel durchgeführt, wodurch das Durchschnittsalter von 60 auf 45 Jahre gesenkt worden sei. "Der Generationswechsel ist sehr gut gelungen", stellte Wahlkampfleiter Fürst fest. (apa)